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Armored Warfare: Obsidian spricht über das MMO

Mit der Ankündigung des Panzer-MMOs Armored Warfare überraschte das eigentlich für RPGs bekannte Studio Obsidian Entertainment auf der GDC.

Nun haben sich die Entwickler zum kommenden Onlinespiel geäußert und erklären, warum man ein Actionspiel mache und wie es sich von World of Tanks unterscheidet. Senior Producer Drew Bradford erklärt, dass Obsidian zwar ein Studio sei, dass bisher nur Rollenspiele gemacht hätte, dass aber nicht jeder, der dort arbeitet, immer nur an RPGs arbeiten möchte. Man würde sehr viele verschiedene Spiele spielen und auch außerhalb des Studios unterschiedlichen Hobbys nachgehen. Daher habe man auch neue Entwickler eingestellt, um weitere Perspektiven mitzubringen. Dies führte dazu, dass man schon länger mit dem Gedanken gespielt habe, ein Onlinespiel zu entwickeln, möglicherweise sogar Free to Play. Als der russische Publisher My.com auftrat, wollte dieser etwas ähnliches machen. Man setzte sich zusammen und die Idee für Armored Warfare war geboren. Dieser Schritt sei auch nötig gewesen, um als Independent-Unternehmen nicht zu stagnieren, sondern sich weiterzuentwickeln.

Auf die Frage, ob es sich nicht um einen World of Tanks-Klon handeln würde, antwortete Drew Bradford: „Ja, es ist dasselbe Genre, aber nur in der Art, wie First Person-Shooter im selben Genre sind. Wir werden aber viele neue Elemente einführen – moderne Vehikel, modernes Gameplay, moderne Szenarios und auch moderne Mechaniken, bei denen man verschiedene Bewaffnungs- und Panzerungsarten hat. Und der Spieler muss sich entscheiden, wie er spielen möchte und wie er seine Fahrzeuge aufwerten will. Idealerweise soll es so sein, dass die Spieler, die sich in diese Panzer und Anti-Tank-Vehikel schwingen, ein echtes Gefühl für deren Besitz erhalten.“

Die Entwickler wollen auch sehr viel Wert darauf legen, dass man sich dadurch, wie man seine Panzer auf- und ausrüstet spürbar von anderen unterscheidet.

Dass man derzeit an Armored Warfare arbeite, würde aber nicht bedeuten, dass man RPGs den Rücken zu kehre. In der Tat plane man derzeit ein kleineres Rollenspiel, das man wohl wieder per Crowdfunding finanzieren möchte. Mehr wollte man noch nicht darüber verraten. Und dann wäre da noch die fixe Idee von Obsidian-Geschäftsführer Feargus Urquhart, der am liebsten ein neues Star Wars-Rollenspiel entwickeln würde. Dieses solle ähnlich ausfallen wie das kommende RPG Pillars of Eternity mit einer Party und taktischen Kämpfen. Allerdings wäre es schwierig, diese Idee zu verkaufen, vor allem jetzt, da Disney die Lizenz für Star Wars-Spiele an Electronic Arts vergeben habe. Die Idee aufgeben wolle man bei Obsidian deswegen aber noch nicht.

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