Paragon

Epic Games will sich voll auf Onlinespiele konzentrieren

Epic Games, welche für die Onlinegames Paragon und Unreal Tournament bekannt sind, gaben bekannt, in Zukunft keine Single Player Games mehr entwickeln zu wollen.

Eigentlich war es abzusehen, da sich Epic Games in letzter Zeit sowieso auf Onlinespiele – und die Entwicklung der Unreal Engine 4 – konzentriert hat.

Allerdings hatte Epic Games auch große Erfolge mit Single Player Titeln, darunter die Gears of War Reihe oder die Ego Shooter Serie Unreal. Gears of War wird unter der Leitung von Microsoft von einem anderen Studio weitergeführt und Unreal erscheint nur noch in Form der Unreal Tournament Multiplayer Titel, von denen sich aktuell ein neuer Ableger in Entwicklung befindet.

Epic Games erklärte, dass die Entwicklung von Single Player Spielen sehr kostenintensiv sei. Man möchte sich aber mehr auf Onlinespiele wie Paragon oder Fortnite konzentrieren. Spiele, die zwar jede Menge Spaß machen, aber vom Entwicklungsaufwand her eher gering sind und auch nicht so viel kosten. Außerdem würde dies dazu führen, dass man sich von großen Publishern abhängig machen würde. Denn diese könnten die Finanzierung mit übernehmen und würden sich um das Marketing kümmern. Dafür würden sie aber im Design mitreden wollen, was die eigentliche Vision der Entwickler beeinflussen kann. Als Independent-Entwickler jedoch könne man die Spiele machen, die man wirklich machen möchte, ohne, dass einem jemand reinredet. Allerdings wäre man dann auf ein geringeres Budget angewiesen und das würde heißen, dass man sich von AAA Single Player Games verabschieden müsse.

Auch benötige man als Entwickler jetzt dringend einen „Tapetenwechsel“. Man müsse sich verändern und auf das konzentrieren, was man wirklich gut könne. Und das seien momentan eher kleinere Onlinegames wie Paragon oder Unreal Tournament. Man möchte auch dynamischer werden und die Spieler mehr an der Entwicklung neuer Games teilhaben lassen, weswegen man auch mit dem Gedanken spielt, „unfertige“ Spiele zu veröffentlichen, die man dann gemeinsam mit der Community weiterentwickeln kann.

Share this post

No comments

Add yours