Pantheon Screenshot

Finanzierungsziel von Pantheon ist nicht ausreichend

Brad McQuaid, der sein neues MMORPG Pantheon: Rise of the Fallen über Kickstarter finanzieren will, gibt zu, dass das angegebene Finanzierungsziel nicht ausreicht, um das Spiel zu entwickeln.

Kurios, aber offenbar sollen die angepeilten 800.000 US-Dollar, welche McQuaid per Crowdfunding einnehmen will, nur dazu ausreichen, die Firma einige Zeit am Laufen zu halten. Das Spiel an sich könne mit dem Geld nicht fertig entwickelt werden. Daher hofft er, dass viele der Stretch Goals erreicht werden, die sogar bis 6,7 Millionen Dollar reichen! Ein sehr hoch gestecktes Ziel. Vor allem für ein MMORPG, das sich besonders an Hardcore-Gamer richtet. Inzwischen konnten zwar schon über 80.000 Dollar eingenommen werden und die Kampagne läuft noch 38 Tage, dennoch ist es unwahrscheinlich, dass 6,7 Millionen Dollar zusammenkommen. Allerdings meint McQuaid auch in einem Update auf der Kickstarter-Seite, dass etwa das zehnfache des angepeilten Betrags von 800.000 Dollar nötig sind, um das Spiel fertig zu entwickeln. Man brauche also rund 8 Millionen Dollar.

Sollte also die Finanzierung über Kickstarter nicht die gewünschte sehr hohe Summe von 6,7 Millionen Dollar für alle Stretch Goals erreichen, dann müsse sich das Studio nach anderen Finanzierungsmöglichkeiten umsehen. Das würde bedeuten, dass man zu einem großen Teil auf Gelder zurückgreifen müsse, die nicht vom Crowdfunding stammen würden. Dies könnte sogar Auswirkungen auf die Entwicklung des MMOs haben. Sollte ein Publisher mit an Bord springen, so würde dieser sicher ein Mitspracherecht bei einigen Features haben wollen. Das würde aber sicher denjenigen, die per Kickstarter Geld gegeben haben, missfallen. Damit befindet sich Brad McQuaid mit seinem Entwicklerteam in einer Zwickmühle. Zwar ist er von vorneweg ehrlich zur Community, allerdings könnte die Aussicht, dass ein Geldgeber, der Einfluss auf die Entwicklung des Spiels nehmen könnte, dazu führen, dass sich die Kickstarter-Kampagne ganz und gar nicht so entwickelt, wie McQuaid das gerne hätte.

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