Warcraft Movie

Warcraft: Wie authentisch müssen MMO-Verfilmungen sein?

Am 26. Mai kommt der Kinofilm zu World of Warcraft unter dem Titel „Warcraft – The Beginning“ in die Kinos. Fans sind schon sehr gespannt.

Verfilmungen von Spielen sind in der Regel eher mäßig. Denn Fans haben ganz besondere Ansprüche an die Streifen. Wie authentisch muss also eine Verfilmung eines MMOs sein?

An den Warcraft Kinofilm haben viele Filmfans hohe Ansprüche. Die regulären Kinogänger wünschen sich ein Fantasyabenteuer, das an die Der-Herr-der-Ringe-Filme rankommt und nicht zu sehr mit Details überladen ist, bei denen nur noch die Fans der Spiele mitkommen. Anders sehen das die WoW-Spieler. Diese möchten, dass der Film so nah an der Vorlange dran ist, wie nur möglich. Jede Abweichung von der Story oder der Hintergrundgeschichte wird gnadenlos abgestraft. Und genau das ist das Problem: Hier prallen zwei Welten aufeinander, die ein Regisseur und Drehbuchautor nur schwer verbinden kann. 

Bei Filmen steht es an erster Stelle, das größtmögliche Publikum zu erreichen und das geht weit über die Fans des Ursprungsmaterials hinaus. Daher bieten beispielsweise die Filme der Der-Herr-der-Ringe- und der Hobbit-Trilogien eine Filmerfahrung, die sich von den Büchern teilweise deutlich unterscheidet. Vieles, was im Ursprungsmaterial funktioniert, funktioniert in einem Film nicht.

Daher kann eine Verfilmung nie eine 1:1 Umsetzung sein und mann kann davon ausgehen, dass sich die Filmemacher von „Warcraft – The Beginning“ auch einige Freiheiten genommen haben. Fans wollen beispielsweise schon erkannt haben, dass die Stadt Stormwind in ihrem Aufbau nicht dem Original aus dem Spiel entspricht. Doch das wird wohl nur eine der kleinsten Änderungen sein. Viel interessant wird es, wenn die Spielefans größere Änderungen an der Story bemerken. Dann sollte man die Spiele und Filme doch besser losgelöst voneinander betrachten.

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