Shroud of the Avatar PvP Screenshot

Welche Rolle soll Player Created Content in MMORPGs spielen?

Viele Spieler eines MMORPGs möchten sich aktiv in die Weiterentwicklung und Gestaltung der Welt mit einbringen und einige Spiele ermöglichen dies auch.

Doch wie weit sollte dieser Player Created Content gehen und welchen Einfluss sollte er auf die Spielwelt und das MMO an sich haben?

Im kommenden Selective-Multiplayer-RPG Shroud of the Avatar ist es möglich, dass Spieler Bücher schreiben und in der Spielwelt ganze Städte errichten. Für diese Städte kann man sich Hintergrundgeschichten ausdenken und auch die Geschichten in den Büchern werden sich verbreiten. Hinzu kommt, dass die Spieler die Möglichkeit erhalten, eigene Quests zu veranstalten. Auf diese Weise ist es möglich, dass man sich aktiv an der Entwicklung der Welt beteiligt.

Allerdings haben die Entwickler gleich gesagt, dass all diese Dinge nicht zur offiziellen Geschichte der Spielwelt gehören werden. Vielleicht werde man sich manche Geschichten oder Ereignisse herauspicken und diese zur offiziellen Geschichte hinzufügen, doch das wird bei weitem nicht alles sein. Daraufhin äußerten die Spieler ihren Unmut. Auch im MMORPG Neverwinter ist es möglich, dass man sich eigene Quests ausdenkt und andere Spieler diese spielen lässt.

Natürlich ist es für Gamer wichtig, dass Sie ein Teil der Spielwelt ihres MMORPGs sind. Sie möchten so viel wie möglich darin erreichen und einen bleibenden Eindruck hinterlassen. Als Entwickler muss man aber auch darauf achten, dass alles zur offiziellen Geschichte passt. Das stellt ein großes Problem dar, da die Spieler oft nicht wissen, wie sich die Story weiterentwickelt. Die eigenen Geschichten könnten dann im Gegensatz zu dem stehen, was sich die Entwickler ausgedacht haben. Das mag für viele enttäuschend sein, doch eine gewisse Kohärenz muss bestehen bleiben.

Wie seht ihr das? Wie weit sollte sich Player Generated Content auf ein MMORPG und dessen Geschichte auswirken?

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