H1Z1 Wetter Screenshot

Wetter in MMOs – Atmosphäre oder Spielelement?

MMORPGs wollen Spielwelten erschaffen, die so realitätsnah wie möglich sind. Dazu gehört dann auch ein entsprechendes Wettersystem.

Während man in einem MMO wundervolle Landschaften erkundet will man mal am Strand sitzen und bei einem wolkenlosen Himmel einen Sonnenuntergang genießen. Oder man erkundet bei einem Gewitter eine uralte Ruine, während es in Strömen regnet, donnert und blitzt.

Wetter ist wichtig. Denn es verleiht der Spielwelt eine gewisse Realitätsnähe und sorgt für eine stimmige Atmosphäre, während man durch die Landschaften reist. Doch Wetter kann noch mehr sein, als einfach nur optisches Beiwerk.

In einem Sandbox MMO beispielsweise kann Regen dazu führen, dass die Felder bewässert werden und die Pflanzen besser wachsen. Neben kann die Sicht einschränken, sodass es schwerer fällt, Monster zu erkennen. Eventuell kann es sogar zu Überflutungen kommen. Beginnt es zu schneien und es wird kalt, dann muss man sich wärmer anziehen, um nicht zu erfrieren. Es fällt schwerer, Nahrung zu finden. Flüsse könnten zugefroren sein, was es einfacher – aber auch gefährlicher – macht, bestimmte Orte zu erreichen. Sandstürme in Wüsten sind ebenfalls nicht ohne Gefahren, dann durch die kann man die Orientierung verlieren. NPCs sind bei einem Sturm vielleicht nicht draußen unterwegs und man muss sie zu Hause besuchen.

Wetter kann auch zu Quests führen. Ein Schäfer etwa sucht nach einem verlorenen Lamm, als gerade ein Gewitter aufzieht. Man muss ihm dabei helfen, es zu finden, bevor es vielleicht verletzt wird. Oder ein Damm droht zu brechen, weil es zu viel regnet und ein ganzes Dorf könnte in Gefahr sein.

Es steckt also mitunter viel mehr hinter einem Wettersystem, als einfach nur eine gewisse Atmosphäre zu erzeugen. Wetter sollte in einem MMORPG also sinnvoll genutzt werden und auch für das Spiel an sich eine wichtige Rolle spielen.

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