google cardboard

Wie VR und AR Mobile Gaming umkrempeln könnten

Mobile Gaming hat das Spielen für eine noch breitere Zielgruppe geöffnet – auch, weil man von unterwegs aus einfach auf dem Smartphone spielen kann.

Sei es ein kurzes Puzzlespiel für zwischendurch oder sogar komplexe MMORPGs – mit dem Aufkommen von Virtual Reality und Augmented Reality jedoch könnte sich Mobile Gaming ändern.

Im Prinzip ist jedes aktuelle und einigermaßen leistungsfähige Smartphone VR- und AR-tauglich. Dazu muss man sich nur die Google Cardboard App herunterladen und ein Cardboard-Gestell kaufen, das man schon für wenige Euro bekommt. In das Gestell setzt man nun das Handy, das als Display fungiert. Dabei wird der Bildschirm in der Mitte geteilt. Spiele und Anwendungen werden nun so dargestellt, dass man sie über den geteilten Bildschirm und durch die Linsen im Cardboard Gestell in 3D wahrnimmt. So bekommt man das Gefühl, mitten in diese virtuelle Welt hineinversetzt zu werden.

Einige Cardboard-Gestelle erlauben auch, dass man die Kamera des Smartphones weiter benutzen kann, um so Augmented-Reality-Erfahrungen zu ermöglichen. Dabei wird über die Kamera des Handys die reguläre Umgebung auf dem Display dargestellt, in welche dann virtuelle Objekte wie beispielsweise Monster eingeblendet werden.

Es erscheinen immer mehr VR- und AR-Apps, die man einfach mit einem Smartphone und einem Cardboard-Gestell nutzen kann. Mobile Games werden in Zukunft wohl immer mehr von dieser Technologie Gebrauch machen, da es einfach deutlich immersivere Spielerlebnisse bietet, ohne dass man sich dafür teure Geräte kaufen muss. Jeder, der ein einigermaßen aktuelles Smartphone und ein Cardboard-Gestell hat, kann dann AR- und VR-Spiele spielen oder auch entsprechende VR-Filme anschauen. Zwar eignet sich diese Art des Mobile Gamings nicht unbedingt für unterwegs, wenn man gerade durch die Stadt läuft, aber in ruhigen Minuten kann man so auch schnell man ein mobiles VR-Game spielen.

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