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Wie wichtig ist Grinding in einem MMORPG?

Grinding ist etwas, das man in so gut wie jedem MMORPG findet. Doch ist es überhaupt wichtig für die Spieler?

In einem Spiel möchte man viel zu tun haben. Das gilt natürlich besonders auch für MMORPGs, denn man fühlt sich in der virtuellen Welt meist sehr wohl und möchte viel Zeit in ihr verbringen.

Etwas, womit Spieleentwickler gerne die Länge eines Spiels strecken, ist Grinding. Dieses wird meist geschickt in das Spiel integriert. Denn der Charakter wird nur besser, wenn er beispielsweise viel kämpft oder viele Ressourcen sammelt. So gelangt man an Erfahrungspunkte und kann Skills verbessern, oder die Skills erhöhen sich automatisch, wenn man sie oft benutzt.

Das führt dann also dazu, dass man immer und immer wieder gegen dieselben Gegner kämpft oder Ressourcen erntet. Denn durch diese ständige Wiederholung von ein und derselben Tätigkeit verbessert sich der Held. Zudem kann man durch Grinding Items finden, was mitunter sogar seltene sein können. 

Grinding hat jedoch einen Nachteil: Es ist repetitiv und damit auf Dauer langweilig. Immer dasselbe zu tun, wird auf Dauer öde. Zudem mutet es seltsam an, wenn ein Held durch das bekämpfen von immer denselben Gegnern mächtig wird. Sollte man diese Macht nicht dadurch erlangen, dass man sich Herausforderungen stellt?

Doch Grinding hat sich inzwischen in MMORPGs etabliert. Es wurde von den Spielern angenommen und hat sich zu etwas entwickelt, dass irgendwie so zum Spiel gehört, wie das Wandern von Questgeber zu Questziel. Ohne Grinding würde vielen MMORPG-Fans etwas fehlen. Und auch, wenn oft darüber geschimpft wird, so wird es wohl immer ein Bestandteil vieler MMOs bleiben.  Gut ist es dann, wenn ein Spiel alternative Methoden anbietet, seinen Helden verbessern zu können, sodass Grinding nur noch optional aber kein Muss mehr ist.

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